E-Bike Akku Lebensdauer verlängern: Praktische Tipps

Markus Hembold

16. Januar 2026

Stell dir vor, es ist ein perfekter Samstagmorgen. Die Sonne scheint, du bist startklar für eine lange Tour ins Grüne. Dein elektrischer Begleiter steht bereit.

E-Bike Akku Lebensdauer

Stell dir vor, es ist ein perfekter Samstagmorgen. Die Sonne scheint, du bist startklar für eine lange Tour ins Grüne. Dein elektrischer Begleiter steht bereit. Doch dann passiert es: Nach der Hälfte der geplanten Strecke zeigt der Display nur noch ein rotes Lämpchen an. Die Power ist weg, der Berg vor dir wirkt auf einmal riesig. Kennst du das?

Dieses mulmige Gefühl muss nicht sein! Denn der Energiespeicher deines Rades ist sein wichtigster Partner. Moderne Lithium-Ionen-Varianten bieten oft Kapazitäten für 80 bis 130 Kilometer. Sie sind das Herzstück, das über Reichweite und Fahrspaß entscheidet.

Die gute Nachricht: Du hast viel Einfluss darauf, wie lange dieser treue Gefährte hält. Mit ein paar cleveren Gewohnheiten kannst du die Lebensdauer deines Akkus deutlich verlängern. Das spart bares Geld und sorgt für mehr Freiheit auf zwei Rädern.

In diesem Guide packen wir das Thema praktisch an. Wir zeigen dir, was deinen Motor und die Energie-Versorgung wirklich beeinflusst. Von der richtigen Ladetechnik bis zur cleveren Lagerung. Verstehen, wie du mehr aus deinem Akku herausholst? Das geht einfacher, als du denkst!

Schlüsselerkenntnisse

  • Dein Akku ist das Herzstück deines elektrischen Fahrrads und entscheidet über Reichweite und Leistung.
  • Die richtige Pflege kann die Lebensdauer erheblich verlängern und Kosten sparen.
  • Faktoren wie Ladegewohnheiten, Lagerung und Fahrstil beeinflussen die Akku-Gesundheit.
  • Einfache Tricks können dir sofort mehr Reichweite pro Ladung verschaffen.
  • Das Verständnis von Wattstunden und dem Batterie-Management-System hilft im Alltag.
  • Die Wahl des Motor-Unterstützungsmodus hat direkte Auswirkungen auf die Akku-Langlebigkeit.

Einleitung

Moderne Lithium-Ionen-Technologie hat das Fahrradfahren revolutioniert, aber sie verlangt auch ein wenig Know-how. Dein Energiespeicher ist mehr als nur eine Box voller Power. Er ist der treue Begleiter, der über Reichweite und Fahrfreude entscheidet.

Heutzutage findest du in fast allen elektrischen Rädern diese leistungsstarken Akkus. Sie bieten die beste Energieeffizienz und hohe Energiedichte, ganz ohne Memory-Effekt. Das bedeutet, du musst sie nicht erst komplett leerfahren, bevor du sie wieder auflädst.

Die Lebensdauer deines Energiespeichers ist jedoch kein Glücksspiel. Sie hängt von konkreten Faktoren ab. Deine Ladegewohnheiten, der Lagerort und sogar dein Fahrstil spielen eine große Rolle.

In diesem Guide gehen wir die wichtigsten Aspekte der Nutzung durch. Wir starten mit den Grundlagen und zeigen dir clevere Praktiken für den Alltag. Du wirst sehen, wie kleine Veränderungen deinen Akku über Jahre hinweg fit halten.

Verständnis des E-Bike Akkus

Hast du dich schon mal gefragt, was eigentlich in dieser schlanken Box steckt, die deinem Rad so viel Power verleiht? Die Antwort ist faszinierend und gar nicht so kompliziert.

Grundlagen und Aufbau

Dein Energiespeicher besteht aus vielen kleinen Zellen, die wie ein eingespieltes Team arbeiten. Anders als bei Smartphones nutzen moderne Akkus mehrere aufladbare Lithium-Ionen-Zellen gleichzeitig.

Das System dahinter heißt BMS – das Batterie-Management-System. Es überwacht jede einzelne Zelle und schützt vor Überhitzung oder Tiefentladung. Hochwertige Zellen von Marken wie Samsung oder LG bieten besonders gute Stabilität.

Funktionsweise moderner Lithium-Ionen-Zellen

Das Ganze funktioniert nach dem cleveren „Schaukelstuhl-Prinzip“. Beim Laden wandern Lithium-Ionen zum negativen Pol, beim Fahren zurück zum positiven. So wird chemische Energie in elektrische Energie umgewandelt.

Die Kapazität erkennst du an Wattstunden (Wh). Mehr Wh bedeutet mehr Reichweite. Ein großer Vorteil: Diese Batterien haben keinen Memory-Effekt mehr. Du kannst sie also jederzeit nachladen.

Die Energiedichte gibt an, wie viel Power bei geringem Gewicht steckt. Genau hier glänzen Lithium-Ionen-Zellen. Sie machen deinen elektrischen Begleiter leicht und kraftvoll zugleich.

Faktoren, die die Lebensdauer beeinflussen

Die Anzahl der Ladevorgänge und die Umgebungstemperatur sind die beiden größten Hebel für eine lange Nutzungsdauer deines Energiespeichers. Lass uns diese Faktoren genauer unter die Lupe nehmen.

Ladezyklen und Entladetiefe

Stell dir einen Ladezyklus wie einen ganzen Kuchen vor. Erst wenn du ihn von 100 % auf 0 % leer isst und wieder backst, ist ein Zyklus verbraucht. Ein kleiner Snack von 60 % auf 80 % aufzuladen, kostet nur ein kleines Stück.

Das ist die gute Nachricht: Häufiges Nachladen ist nicht schädlich. Problematisch wird es, wenn du deinen Begleiter ständig komplett leer fährst. Das belastet die Zellen mehr, als wenn du ihn meist zwischen 20 % und 80 % bewegst.

Hochwertige Modelle schaffen etwa 500 bis 1000 volle Ladezyklen. Bei täglicher Nutzung kannst du so mit drei bis sechs Jahren rechnen. Der Einfluss der Entladetiefe ist also enorm.

Temperatureinflüsse und Umwelteinflüsse

Lithium-Ionen-Zellen sind wahre Sensibelchen, was Temperatur angeht. Am liebsten mögen sie es gemütlich, bei Raumtemperatur zwischen 10°C und 25°C.

Extreme Temperaturen setzen der Chemie im Inneren stark zu. Im Hochsommer in der prallen Sonne oder bei frostigen Minusgraden zu laden, bedeutet puren Stress. Bitte gib ihm immer Zeit, sich erst in einem normal temperierten Raum zu akklimatisieren.

Diese verschiedenen Faktoren sind keine Zauberei, sondern reine Physik. Wenn du sie verstehst, kannst du die Lebensdauer deines Akkus mit minimalem Aufwand deutlich verlängern.

Optimale Lade- und Entladeverfahren

Kennst du das Gefühl, wenn du genau weißt, wie du etwas richtig machst? Bei der Pflege deines Energiespeichers gibt es ein paar goldene Regeln, die wirklich den Unterschied ausmachen.

Richtiges Laden mit Original-Ladegerät

Dein Hersteller hat nicht ohne Grund genau dieses Ladegerät mitgeliefert. Es ist perfekt auf die Spannung deines Systems abgestimmt. Billige Alternaten können Überladung verursachen.

Immer das Original zu nutzen, schützt deine Zellen optimal. Das gilt besonders bei verschiedenen Lade-Zuständen.

A detailed, informative illustration of optimal charging and discharging procedures for electric bike batteries (E-Bike Akku) by the brand "Zweirad". In the foreground, a sleek, modern e-bike is connected to a smart charging station, showcasing a digital interface displaying charging status. The middle ground features various battery types and their optimal charging methods, such as a balanced charging cycle and cool storage conditions. In the background, a tranquil, outdoor setting with green trees and a sunny sky creates a sense of eco-friendliness and sustainability. The lighting is bright and natural, casting soft shadows, enhancing the cleanliness of the scene. The image conveys a professional and modern atmosphere, reflecting trust and innovation in battery care for longer lifespan.

Empfohlene Ladezustände und Vermeidung von Tiefentladung

Der Sweet Spot liegt zwischen 20 Prozent und 80 Prozent. In diesem Bereich fühlt sich dein Begleiter am wohlsten. Du musst ihn nicht nach jeder Tour voll laden.

Kurze Nachladungen von 40 auf 70 Prozent sind sogar besser als komplette Zyklen. Sie schonen die Chemie im Inneren.

Tiefentladung ist der größte Feind. Wenn dein Speicher längere Zeit bei 0 Prozent bleibt, können Zellen dauerhaft Schaden nehmen. Halte ihn lieber im mittleren Ladezustand.

Für die Lagerung empfehlen Experten 40-60 Prozent als idealen Ladezustand. So bleibt deine Energie-Quelle fit für die nächste Saison.

Praktische Pflegetipps für den E-Bike Akku

Ein bisschen Aufmerksamkeit für deine Power-Box kann Wunder bewirken – und das Beste: Es ist wirklich einfach! Die meisten Pflegemaßnahmen kosten kaum Zeit, verlängern aber die Nutzungsdauer deutlich.

Regelmäßige Wartung und Reinigung

Dein Energiespeicher ist zwar robust gebaut, freut sich aber über regelmäßige Pflege. Die Kontakte am Rahmen und am Speicher selbst sollten sauber bleiben.

Ein trockenes Tuch reicht völlig aus, um Staub und Feuchtigkeit zu entfernen. Diese kleine Wartung beugt Korrosion vor und sorgt für zuverlässigen Kontakt.

Lagerungsbedingungen und Schutz vor Feuchtigkeit

Bei längerer Lagerung nimmst du den Speicher am besten aus dem Rad. Ein trockener Raum mit normaler Temperatur ist ideal.

Der perfekte Ladestand für die Lagerung liegt bei 40-60%. So bleibt die Zellchemie stabil. Ein praktisches Beispiel: Viele Radler lagern ihren Speicher im Winter im Keller.

Wichtig für die Sicherheit: Vermeide extreme Temperaturen und Feuchtigkeit. Nach Regenfällen einfach abtrocknen lassen.

Pflegemaßnahme Häufigkeit Wirkung
Kontakte reinigen Monatlich Verhindert Korrosion
Äußere Reinigung Nach Regen Schützt vor Feuchtigkeit
Lagerzustand prüfen Alle 2 Monate Erhält Zellgesundheit
Temperatur kontrollieren Bei Lagerung Beugt Schäden vor

Diese einfachen Schritte sorgen für langfristige Freude an deinem elektrischen Begleiter. Die richtige Pflege macht wirklich den Unterschied!

Einfluss des Fahrstils und Unterstützungseinstellungen

Hast du mal bemerkt, wie unterschiedlich dein elektrischer Begleiter auf verschiedene Fahrweisen reagiert? Dein persönlicher Stil spielt eine überraschend große Rolle für die Gesundheit deines Energiespeichers.

Wer ständig im Turbo-Modus durch die Landschaft heizt, bringt den Motor und die Zellen schneller an ihre Grenzen. Ein vorausschauender und dosierter Stil hingegen schont beides.

Nutzung des Eco-Modus und sanftes Beschleunigen

Der Eco-Modus ist dein bester Freund für entspannte Fahrten. Er gibt genug Unterstützung für ebene Strecken, verbraucht aber nur einen Bruchteil der Energie.

Sanftes Anfahren im niedrigsten Gang macht einen riesigen Unterschied. Im hohen Gang zu starten, zwingt den Motor zu Höchstleistungen. Das zieht richtig viel Power.

Vorausschauendes Fahren zur Schonung des Akkus

Statt bis zur letzten Sekunde zu beschleunigen und dann stark zu bremsen, lohnt sich ausrollen lassen. Nutze die Unterstützung nur, wenn’s wirklich nötig ist.

Aktives Schalten und angepasste Gänge entlasten den Motor spürbar. Dein Fahrrad dankt es dir mit mehr Reichweite pro Ladung.

Bei deiner nächsten Fahrt zur Arbeit: Probier mal Eco-Modus und vorausschauendes Fahren aus. Du wirst staunen, wie viel Akku du sparst – und deine Fitness profitiert auch noch!

E-Bike Akku Lebensdauer: Tipps zur Verlängerung

Die meisten unterschätzen, wie viel Einfluss ihre täglichen Gewohnheiten auf die Haltbarkeit haben. Mit sieben smarten Strategien holst du das Maximum aus deinem Begleiter heraus.

  • Lade smart: Nutze nur das Original-Ladegerät. Halte den Ladestand zwischen 20% und 80%. Nur vor langen Touren bei Bedarf auf 100% laden.
  • Fahre clever: Im Eco-Modus unterwegs sein spart enorm Energie. Schalte höhere Stufen nur bei Steigungen oder Gegenwind zu.
  • Starte sanft: Im niedrigen Gang anfahren und behutsam beschleunigen. Das schont Motor und Energiequelle gleichermaßen.
  • Bleibe flüssig: Vorausschauend fahren vermeidet Stop-and-Go. Gleichmäßiges Tempo ist der Schlüssel für effiziente Nutzung.
  • Checke den Druck: Optimaler Reifendruck reduziert Rollwiderstand. Das spart direkt Reichweite und verlängert die Lebensdauer.
  • Meide Extreme: Bei Hitze oder Kälte schonend fahren. Extreme Temperaturen setzen der Zellchemie zu.
  • Pflege mechanisch: Saubere Kette und gut eingestellte Bremsen machen das Rad leichter. Weniger Motorunterstützung nötig.

Diese Gewohnheiten brauchen wenig Zeit, bringen aber viel. Dein Akku dankt es dir mit mehr Jahren zuverlässiger Leistung. So sparst du dir die Kosten für einen Ersatz.

Probier’s aus! Schon kleine Veränderungen im Alltag machen einen spürbaren Unterschied für deinen Akku.

Pflege im Winter und Schutz vor Kälte

Die kalte Jahreszeit stellt deine Power-Box vor ganz eigene Herausforderungen. Wenn das Thermometer unter 10 Grad fällt, arbeiten die Zellen deutlich langsamer.

A close-up view of a sleek, modern winter E-Bike battery, featuring an innovative protective cover designed by "Zweirad." The shield is made of a durable, insulated material to guard against cold temperatures. In the foreground, focus on the textured surface of the battery cover, showing intricate details of the locking mechanism and insulation layers. The middle ground highlights the E-Bike, parked on a snowy path, with frost crystals glistening on its frame. The background includes a blurred winter landscape, featuring snow-laden trees under a bright, crisp blue sky. The scene is bathed in gentle, diffused afternoon sunlight, creating a serene and inviting atmosphere, emphasizing the importance of winter care for E-Bike batteries. The angle is slightly elevated, providing a dynamic view that enhances the product's features.

Das merkst du sofort an der Reichweite. Im Winter können 20-30% weniger Kilometer pro Ladung völlig normal sein. Die Chemie im Inneren mag es einfach lieber warm.

Optimale Lagertemperaturen und Winterschutz

Für die Lagerung über die Saison ist ein kühler, trockener Raum ideal. 10-15 Grad sind perfekt. Der Ladestand sollte bei 40-60 Prozent liegen.

Ein praktischer Tipp: Viele Radler nutzen eine isolierende Neoprenhülle. Sie schützt während der Fahrt vor extremer Kälte und stabilisiert die Leistung.

Vermeidung von Frost und direkter Sonneneinstrahlung

Lade deinen Akku niemals bei Minusgraden! Bring ihn erst auf Raumtemperatur (15-20°C), bevor du ihn ans Ladegerät hängst.

„Extreme Temperaturen sind Stress für die Zellchemie – sowohl Frost als auch große Hitze.“

Auch im Sommer gilt: Vermeide direkte Sonneneinstrahlung. Ein überhitzter Energiespeicher altert schneller.

Jahreszeit Optimale Temperatur Besondere Maßnahmen
Winter 10-25°C Akku vor Fahrt ins Warme holen
Sommer 15-30°C Schattigen Parkplatz wählen
Lagerung 10-15°C 40-60% Ladestand

Mit diesen Tipps meistert dein Begleiter auch die kältesten Tage problemlos.

Akku-Positionierung und Einbauvarianten

Wo dein Energiespeicher am Rad sitzt, beeinflusst nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch seine Langlebigkeit. Die Rolle der Position wird oft unterschätzt, dabei macht sie einen echten Unterschied.

Am beliebtesten ist die Montage am oder im Unterrohr des Rahmens. Hier sitzt der Schwerpunkt tief und zentral. Das sorgt für stabiles Handling in Kurven und ein ausgewogenes Gefühl.

Akku im Rahmen vs. am Gepäckträger

Vollintegrierte Modelle im Rahmen sehen nicht nur clean aus. Sie sind besser vor Witterung geschützt. Die Entnahme funktioniert oft simpler als gedacht – per Schublade oder Stecksystem.

Gepäckträger-Varianten verlagern den Schwerpunkt nach hinten oben. Das kann bei höherem Tempo zu wackeligem Verhalten führen. Sie finden sich heute seltener bei neuen Rädern.

Vor- und Nachteile verschiedener Einbauvarianten

Ein im Rahmen geschützter Begleiter hat klare Vorteile. Er ist besser vor Stößen und Schmutz abgeschirmt. Das wirkt sich positiv auf seine Gesundheit aus.

Für extreme Reichweiten gibt es DualBattery-Systeme. Zwei Speicher arbeiten parallel und verdoppeln die Kapazität. Ideal für Mehrtagestouren oder Lastenräder.

„Die zentrale Position im Rahmen schützt nicht nur besser – sie macht das Rad auch agiler und komfortabler zu fahren.“

Einbauvariante Vorteile Nachteile
Im Unterrohr (integriert) Guter Schutz, tiefe Schwerpunktlage Teilweise aufwendigere Entnahme
Am Unterrohr (sichtbar) Einfacher Wechsel, gute Kühlung Exponierte Lage bei Stürzen
Am Gepäckträger Einfache Zugänglichkeit Höherer Schwerpunkt, wackeliges Fahrverhalten
DualBattery Doppelte Reichweite, hohe Kapazität Höheres Gewicht, komplexeres System

Praktischer Bonus: Rahmen-Modelle lassen sich meist einfach herausnehmen. So kannst du deinen Begleiter im Winter bequem drinnen lagern. Ohne das ganze Rad schleppen zu müssen.

Technische Wartung und Akku-Management

Hinter den Kulissen deines treuen Begleiters arbeitet ein echtes Superhirn. Das Batterie-Management-System (BMS) überwacht jede Zelle und schützt vor kritischen Fehlern wie Überhitzung oder Tiefentladung.

Ein hochwertiges System balanciert alle Zellen gleichmäßig. So altern sie synchron und die Gesamtlebensdauer steigt spürbar. Das ist clevere Wartung auf elektronischer Ebene.

Batterie-Management-System (BMS) verstehen

Dein BMS regelt Ladung und Entladung präzise. Es verhindert, dass einzelne Zellen überlastet werden. Diese ausgeklügelte Technologie sorgt für maximale Sicherheit bei jeder Fahrt.

Firmware-Updates und professionelle Diagnosen

Viele Hersteller bieten regelmäßige Updates für ihr System an. Bosch, Shimano und Brose optimieren so das Batterie-Management. Ein Fachhändler kann bei Bedarf eine professionelle Diagnose durchführen.

Spezielle Geräte lesen Daten wie Ladezyklen und Restkapazität aus. Besonders praktisch bei gebrauchten Rädern oder älteren Modellen. So weißt du genau, wie fit dein Energiespeicher noch ist.

Vergiss nicht die mechanische Wartung: Saubere Ketten und eingestellte Bremsen reduzieren den Widerstand. Das entlastet Motor und Batterie bei jeder Fahrt.

Wartungsart Empfohlener Rhythmus Wirkung auf Batterie
BMS-Check Jährlich Optimiert Zell-Balancing
Firmware-Update Bei Herstellerhinweis Verbessert Effizienz
Professionelle Diagnose Alle 2 Jahre Klärt Zustand genau
Mechanische Wartung Monatlich Reduziert Energiebedarf

Ein gut gepflegtes System läuft einfach effizienter. Das spart Energie und schont deine Batterie – ohne dass du etwas davon merkst!

Hersteller und Qualitätsmerkmale

Hast du dich schon gefragt, warum manche Energiespeicher jahrelang zuverlässig laufen? Die Antwort liegt oft beim Hersteller und den verbauten Komponenten.

Bekannte Marken und ihre Akkulösungen

Bei etablierten Herstellern wie Bosch, Shimano oder Yamaha bekommst du durchdachte Gesamt-Systeme. Ihre Akkus sind perfekt auf Motor und Steuerung abgestimmt.

Bosch bietet eine riesige Auswahl an Kapazitäten von 400 bis 750 Wattstunden. Shimano punktet mit besonders leichten Lösungen für sportliches Fahrrad-Fahren.

Für spezielle Bedarfe gibt es Spezialisten: Fazua und Mahle konzentrieren sich auf leise, kompakte Systeme. Yamaha überzeugt mit intelligenten Features wie automatischer Unterstützungsanpassung.

Vorteile hochwertiger Akkuzellen

Die verbauten Zellen machen den Unterschied. Marken wie Samsung, LG oder Panasonic liefern höhere Energiedichte und bessere Stabilität.

Diese Qualitäts-Zellen halten mehr Ladezyklen durch und bieten konsistente Leistung. Deine Reichweite pro Fahrt bleibt über Jahre hinweg stabil.

Ein hochwertiger Hersteller garantiert dir auch Service-Netzwerke und Updates. Das zahlt sich langfristig aus – sowohl für deine Batterie als auch für dein Fahrrad-Erlebnis.

Die richtige Kapazität wählst du nach deinem Einsatz: 400-500 Wh für den Alltag, 600-750 Wh für lange Touren. So findest du die perfekte Balance zwischen Leistung und Reichweite.

Fazit

Du hast jetzt alle Werkzeuge in der Hand, um deinen treuen Begleiter optimal zu pflegen. Die Lebensdauer deines Energiespeichers liegt größtenteils in deiner Hand – mit cleveren Gewohnheiten kannst du sie um Jahren verlängern.

Moderne Lithium-Ionen-Akkus sind robuste Partner. Bei guter Pflege halten sie problemlos drei bis sechs Jahre durch. Dein Fahrstil und die Lagerung machen den entscheidenden Unterschied.

Denk daran: Sanftes Anfahren, smartes Laden zwischen 20-80% und Schutz vor Extremtemperaturen wirken Wunder. Dein Fahrrad dankt es dir mit zuverlässiger Reichweite über viele Jahren.

So holst du das Maximum aus deiner Investition heraus – für entspannte Fahrten, die lange Freude bereiten.

FAQ

Wie viele Jahre hält ein guter Pedelec-Akku eigentlich?

Bei guter Pflege kannst du mit 3 bis 5 Jahren rechnen. Das entspricht etwa 500 bis 1000 vollen Ladezyklen. Hochwertige Zellen von Marken wie Samsung oder Panasonic schaffen oft sogar mehr. Entscheidend ist aber deine Nutzung und die Lagerung.

Soll ich den Akku immer komplett voll laden?

Besser nicht! Ideal ist ein Ladezustand zwischen 20% und 80%. Das schont die Zellen und erhöht die Lebenserwartung deutlich. Nur vor einer langen Tour oder bei längerer Lagerung macht eine Vollladung Sinn.

Schadet Kälte meinem Akku wirklich so sehr?

AJa, Hitze und Kälte sind die größten Feinde. Unter 10°C nimmt die Kapazität spürbar ab. Lagere ihn im Winter nie im kalten Keller, sondern bei Raumtemperatur. Fahre ihn vor der Fahrt immer erst auf Zimmertemperatur bringen.

Was bedeutet Tiefentladung und warum ist sie schlecht?

Das passiert, wenn du den Energiespeicher komplett leer fährst. Das kann die Zellen irreparabel schädigen. Moderne Batterie-Management-Systeme (BMS) schützen davor, aber sicherheitshalber solltest du ihn nie unter 10-15% entladen.

Lohnt sich ein teures Marken-Ladegerät?

Absolut! Das Original-Ladegerät von deinem Hersteller (z.B. von Bosch oder Shimano) ist optimal auf dein System abgestimmt. Es lädt präziser und schützt vor Überhitzung. Billig-Alternativen können die Leistung und Sicherheit beeinträchtigen.

Wie wirkt sich mein Fahrstil auf die Reichweite aus?

Sehr stark! Sanftes Anfahren und vorausschauendes Fahren im Eco-Modus entlasten den Motor und sparen Energie. Ständiges Stop-and-Go und hohe Unterstützungsstufen fordern dagegen viel Saft.

Kann ich die Kapazität meines Akkus selbst prüfen?

Eine grobe Einschätzung gibt dir die Anzeige an deinem Display. Für eine genaue Diagnose der Restkapazität solltest du aber eine Werkstatt aufsuchen. Die können mit speziellen Tools den Gesundheitszustand prüfen.